37
Rund um den Betrieb
Als Werkzeugmaschinen bezeichnet man
alle Maschinen, die u. a. im Maschinen-
bau und im Werkzeugbau zur Bearbei-
tung von Werkstücken mit Werkzeugen
dienen. In der Praxis werden aber im
Wesentlichen nur zerteilende, spanende
und abtragende Maschinen als Werk-
zeugmaschinen bezeichnet. Dazu gibt es
die Normen DIN 8580 ff. (Verfahren)
und DIN 69 651 Teil 1 (Werkzeugma-
schinen für die Metallbearbeitung), die
inhaltlich aufeinander Bezug nehmen.
Außer den beschriebenen Maschinen
zur Bearbeitung von Werkstücken mit
Werkzeugen gibt es noch eine Reihe
von Einrichtungen, die dieser Beschrei-
bung entsprechen, z. B. Handbohr- und
-schleifmaschinen, elektrisch oder pneu-
matisch betrieben.
Zur Formgebung des Werkstücks
erzeugt die Werkzeugmaschine eine
Relativbewegung zwischen Werkzeug
und Werkstück. Hierbei unterscheidet
man zwischen der Hauptbewegung (bei
spanenden Maschinen die „Schnittbe-
wegung“, z. B. die Drehung der Spindel)
und der Vorschub- bzw. Zustellbewe-
gung, die der Schnittbewegung überla-
gert ist und eine kontinuierliche Bearbei-
tung (z. B. Spanabnahme) erlaubt.
Die Bearbeitungsgenauigkeit spanen-
der Präzisionswerkzeugmaschinen liegt,
je nach Maschinenart, im Bereich von
1 mm bis 1/1.000 mm (1 µm). Ultra-
präzisionsmaschinen erreichen Genauig-
keiten von weniger als 1/1.000.000 mm
(1 nm) (z. B. für die Bearbeitung von
Laseroptiken).
Für die spanende Bearbeitung werden
überwiegend
Hochleistungsbearbei-
tungswerkzeuge benötigt. Damit diese
den hohen Anforderungen genügen,
bestehen sie heute meistens aus beschich-
teten Schneidstoffen wie Hochleistungs-
schnellstahl, Hartmetall, Cermet, Kera-
mik, Diamant oder Bornitrid (CBN).
Quelle: Wikipedia, Artikel „Werkzeugmaschinen“
Geliefert von B.W.L.
Werkzeugmaschinen
1...,27,28,29,30,31,32,33,34,35,36 38,39,40,41,42,43,44,45,46